Auf in die Natur des nordischen Winters!

Tag 5 & 6 03.03.2020 & 04.03.2020

Heute wollen wir nicht so viele Worte verlieren. Wir werden die Bilder sprechen lassen. Eines nur vorab, es waren unglaublich arktisch schöne Tage.🎞

Nach unserer tollen Huskytour hieß es leider Abschied nehmen aus dem wunderschönen Sarek Nationalpark. Wir fuhren die 120km fast einsam und ohne viele andere Menschen Richtung Jokmokk.

In Jokkmokk angekommen besuchten wir noch das größte Samenmuseum Schwedens. Die Samen sind ja, wie ihr wisst, die Bewohnuer des Nordens und wenn man so will, die Uhreinwohner Nordskandinaviens.

Das Museum beschreibt das Leben der Samen in der Vergangenheit und im Wandel der Zeit bis heute. Es werden Kunsthandwerk und viele weiter interessante Dinge erklärt. Unter anderem auch das Leben mit den Rentieren und dessen Bedeutung. Ein äußerst interessantes und schönes Museum.

Der Tag war noch nicht zu weit fortgeschritten, also suchten wir unser Glück, die Polarlichter vielleicht etwas weiter im Norden zu sehen. Die Prognosen standen gut, aber die Bewölkung war eher kritisch. Trotzdem wollten wir es versuchen und fuhren Richtung Norden nach Gällivare. Nun und was sollen wir sagen. Wir haben sie gesehen, aber nur hinter dicken Wolken versteckt. Sie waren allerdings so leuchtstark, dass wir sie durch die Wolken sehen konnten. An Fotos ist da natürlich nicht zu denken, denn wer eine grobe Vorstellung hat, wie schwer es schon bei gutem Wetter ist, gute Fotos zu machen, dem brauche ich mit einer diffusen Wolkendecke wohl nichts näher erklären🌌📷. Also können wir resultierend sagen: Ja, wir haben sie ein bisschen gesehen. Aber das gelbe vom Polarlicht war es nicht.

Wir fanden ziemlich erschöpft ein hübsches Plätzchen in Gällivare und verbrachten die Nacht am hiesigen See. Bei neuerlich überraschenden -15 Grad.

Kleiner Nachtrag zur Huskytour, da herrschten aufgrund heftiger Bewölkung angenehme -10. Nahezu frühlingshafte Temperaturen.

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