Die Fahrt in den Süden

Tag 8-10 – 06.03.2020 – 08 .03.2020

Nach unserer Befreiungsaktion ging es am nächsten Morgen bei strahlendem Sonnenschein in Arvidsjaur auf die perfekt geführte Loipe. Hier konnten wir endlich unsere Skating-Ski nutzen und uns der traumhaften Kulisse des Winterwonderlands hingeben.

Nach einer gemütlichen aber dennoch nicht zu einfachen 5km Runde hieß es die Lange Fahrt nach Östersund zu starten.

Wir verbrachten den Tag mehr oder weniger gezwungen in unserem Caravan. Es gibt aber definitiv schlimmeres, denn wir haben ja immer alles dabei. Essen, gekühlte Getränke. Wir haben Hunger? Kein Problem, lass mal anhalten und was schönes Kochen. Wirklich, auch aus dieser Hinsicht ein Träumchen. Und wenn wir gerade mal nicht essen, können wir natürlich die wunderschöne Kulisse Schwedens an uns vorbei ziehen sehen.

Gegen 21 Uhr erreichten wir Östersund und freuten uns schon jetzt auf den morgigen Tag. Wir fanden dank der tollen Navigatorin auch einen super schönen Stellplatz ziemlich zentral gelegen. Die Zuggleise waren nicht weit entfernt, aber der schwedische Zugverkehr verläuft ruhig auf hohem technologischen Standard und nur sehr sporadisch 😊

Der nächste Morgen kitzelte uns mit Sonnenschein bei kühlen -10 Grad aus dem Schlaf. Wie immer gab es ein leckeres Frühstück und unser Ausflug in die Biathlon-Stadt kann beginnen.

Kaum gestartet hatten wir schon etwas tolles entdeckt. Es war Wintermarkt❄🥰❄ und das ist scheinbar traditionsgemäß eine richtig große Sache in Schweden. Man kommt zusammen. redet viel, kauft viel auf den Ständen und vor allem isst man mal ordentlich was. Was wir selbstverständlich auch im Verlaufe des Tages machten. Doch auch die ein oder andere Produktgruppe der angebotenen Waren erfreuten unser Shoppingherz.

Mmmmhhhh ice- candy – Eiskalte Leckereien
Oder darf es doch lieber eine Wurst sein…?
Es geht auch noch herzhafter bei Erik und Lailå, da gibt es leckersten Laxstut🐟
Gesagt, getan – oohhhh war das lecker
Doch bei diesen Damen und Herren, die gefühlt alle schon seit mindesten 60 Jahren diesen Stand betreuen, gibt es das Non plus Ultra an Herzaftigkeit….
…ihr denkt, ach so ’ne kleine Hälfte Gebratenes geht mit links rein… wir glauben, die meisten von euch wären vor der schieren Fülle des über dem offenen Feuer frittieren, mindestens 1 cm dicken, herzhaft veredelt und mit Speck Gebackenen, erschlagen worden. Hendrik schafft die Hälfte gerade so. Doch der geübte Schwede verdrückte von dem hoch edlen Zeug schon mal eine ganze Scheibe🤪

Wir genossen die Athmosphäre und erstanden das ein oder ander Souvenir 😍

Im Verlaufe des Tages ging es natürlich auch nochmal in die Stadt und in’s Biathlonstadion. Leider haben wir durch unseren ausgedehnten Marktbesuch das hiesige Wochenendbiathlonevent verpasst🙈. Nichtsdestotrotz konnten wir uns von den exzellenten Bedingungen überzeugen und wünschten uns einmal mehr, dass wir sowas auch gern in der Nähe hätten, um auch mal regelmäßig so trainieren zu können.

Östersund

Um am nächsten Tag die Strecke noch etwas zu verkürzen, entschieden wir uns, noch 1-2 Stunden zu fahren. Denn jeder gefahren Kilometer war einer, den wir am nächsten Tag nicht fahren mussten. Und auch an diesem Abend fanden wir noch einmal ein wunderschönes Fleckchen, keine 5km von der Hauptstraße entfernt. Einsam und wunderschön verschneit.

Den letzten Tag mussten wir nun unser Ziel Stockholm weiter in’s Visier nehmen und haben den letzten großen Ritt in unserem Wohnmobil zurückgelegt. Kurz vor Stockholm verbrachten wir bei nun schon fast frühlingshaften 6 Grad unsere letzte Nacht im Gefährt.