Tag 11-13 – 09.03.2020 – 11.03.2020
Unser letzter Tag mit Wohnmobil sollte sich um die Abgabe des Wohnmobils und das Ankommen in Stockholm drehen. Die Letzten Kilometer konnten wir zügig hinter uns bringen. Wir machten es wie das Jahr zuvor in Helsinki und fuhren direkt mit dem Wohnmobil zum Hotel, bezogen dort unser Zimmer und luden all unsere Sachen ab und um dann schließlich das Wohnmobil außerhalb Stockholms abzugeben. Vorteil wir musst nicht mit unseren schweren Gepäckstücken durch Stockholm watscheln. So hatten wir nur einen Proviantrucksack und Geld. Das brauchten wie auch nochmal denn die Gasflaschen mussten nochmals gewechselt werden da sie voll abgegeben werden mussten und das Auto musste vollgetank sein.

Das Sprit hier in Schweden ist keine günstige Sache und mit 1,50 der Diesel echt kein Schnäppchen. Erschwerend kommt hinzu das der Verbrauch eines fahrenden Wohnblocks auch eher mehr als weniger ist. Wir verbrauchten laut Bordcomputer 11,6Liter/100km im Schnitt. Wir fuhren ca 2800 km mit dem Auto und verbrauchten aufgrund der Eisigen Kälte im Norden immerhin 3,5 Flaschen Gas (p11). Das hieß 4 Flaschen mussten wir bezahlen zu je 50 Euro das Stück. Kein günstiges Vergnügen aber lässt es euch sagen jeden Cent 1000fach Wert😍. Wir denken wir sind nicht das letzte mal mit so einem Gefährt unterwegs. Und erst recht wenn man zu dritt ist ist die Praktikabilität einfach unschlagbar.
Genug der Fakten und ich hoffe die Statistiker und Zahlenfreunde unter euch sind jetzt auch etwas zufriedener gestellt. Es ging nach makelloser Abgabe des Wohnmobils mit leichtem Gepäck und pendlerzug in knapp 30 Minuten zurück in die City. Dort haben wir einen ersten Erkundungsspaziergang gemacht. Wir haben einen groben Überblick bekommen was es hier morgen zu sehen gibt. Im Hotel Birger Jarl angekommen, welches wir aufgrund der Lage und auch des Preises Leistubgsverhältnisses gerne weiterempfehlen, haben wir uns einer ausgiebigen Dusche und einem ausgedehnten Schönheitsschlaf hingegeben. Den Abend schlossen wir mit einem deftigen Burgeressen ab. Natürlich in einem Bürgerrestaurant und nicht bei einem Fastfoodladen.
Der sightseeing Tag – 10.03.2020
Heute gab es Stockholm in höchst komprimierter Art. Es ging bei Regen und starker Bewölkung, nach einem kräftigen Frühstück los. Auf durch die Einkaufsstraßen, den riesigen Hafen und durch die Altstadt bis hin zum Königspalast. Danach führt uns unsere Tour mit der Fähre ans andere Ende des Hafens und wir schauten angemessen zu dem Wetter das Vasamuseum an. Die Vase ist das größte und einzige shiff dieser art das aus dem 17. Jahundert noch existiert. Es lag 333Jahre auf 30Meter Tiefe auf Grund des Stockholmer Hafens. Es wurde in den 1960iger Jahren geborgen und war damals wie heute eines riesen Sensation. Ich will nicht zu ausschweifend mit der Geschichte sein. Aber wenn jemand Interesse daran hat und mehr erfahren will der sollte dringend eine Suchmaschine des Vertrauens nutzen und darüber etwas schmökern. Das Schifd wurde zu 98%mit Originalteilen wieder zusammengebaut und ist in unglaublich tollem Zustand. Wer einmal in Stockholm ist sollte sich dieses Museum nicht entgehen lassen.


Technisch gesehen könnte man wahrscheinlich ganze Wochen in Stockholm verbringen und an jedem einzelnen Tag eines der unzähligen originellen und auch super wissenswerten Museen besuchen. Aber für einen Tag den wir nur haben musste das eine Museum reichen. Wir liefen den Weg durch den Hafen zurück und kamen Nachmittags wieder im Hotel an.





Nun hatten wir ein paar Stunden Zeit das erlebte zu verarbeiten. Den Abend ließen wir noch einmal mit einem leckeren Essen in einem der mindestens genauso unzähligen Restaurants wie Museen in Stockholm ausklingen. Nach einem Drink an der Bar ging es dann froh und etwas wehmütig das der Urlaub fast vorbei war ins Bett. Doch was wäre eine Reise ohne kleine Hindernisse. Hendrik wollte noch fix einchecken für den nächsten Morgen 9:35 Uhr…. doch leider war der Flug gecancelt und Lufthansa hatte uns das nicht gesagt🙈. Doch nach einem kurzen Telefonat mit der Hotline konnten wir glücklicherweise einen Flug später um 12:20 Uhr nach München nehmen mit einer guten Anbindung umbuchen. So war es nur ein kurzer Schreck und wie freuten uns der gewonnenen Stunden da wir ja nun schön in Ruhe Frühstücken konnten und den Tag entspannt starten konnten.
So startet unser letzter Tag mit viel Rue und entspanntem packen gefolgt vom Frühstück und einer angenehmen Taxifahrt die wir uns als letztes Uelaubshighlight gönnten. Wir starteten pünktlich nach München und auch nach Dresden ging alles gut.
Dies waren nun unsere letzten Zeilen zu diesem Urlaub. Wir hoffen wir konnten unsere Erlebnisse mit euch teilen und freuen uns sehr über euer Feedback. Den nächsten Urlaub werden wir dann hier zu dritt bestreiten. Wir freuen uns schon riesig darauf.
Liebe Grüße Carina und Hendrik
Sehr spannend Euer toller, ausführlicher und anschaulicher Reisebericht. War sehr anregend und hat Lust darauf gemacht, auch mal mit so einem bequemen Wohnmobil unterwegs zu sein. Fantastisch auch die Winterbilder mit so viel Schnee, wie man ihn sich in Dresden gar nicht mehr vorstellen kann.
Liebe Grüße von Tini und Nils
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