Nun also sind wir wieder im Hotel, wo unsere Rundreise begonnen hat. Wir bezogen unser Zimmer und ließen im wahrsten Sinne des Wortes erstmal die Bombe platzen und all unsere Klamotten landeten quer verteilt im Zimmer. Dann hieß es alles wieder Stück für Stück einpacken…. und siehe da, alles ging in den Rucksack und die Tasche. Das Zielgewicht von 23 KG haben wir sogar auch fast getroffen.
Jetzt haben wir uns ein tolles Essen beim hauseigenen Japaner gegönnt.

5h später und der Wecker klingelt. Anziehen, die letzten Sachen zusammenpacken, Frühstückspaketchen abfassen und ab zum Flughafen.
Das ist das erste Mal, dass wir so entspannt und zügig durch die Stadt kommen. Die einzigen Leute, die sich um Die Zeit 4:30 Uhr draußen rumtreiben, sind die Partygänger, die so langsam nach Hause wollen.
Angekommen am Flughafen heißt es nur noch fix das Auto übergeben. Alles okay, kurz noch den Zusatzkilometerpreis ausgehandelt und schnell zum Check in. Um Die Zeit ist auf dem Flughafen schon ganz schön was los…

Alles hatte bisher reibungslos geklappt, bis die nette Dame am Check in meinte, unsere Gepäckstücke wären zu schwer. Unglaublich 1,2 KG zu viel 😯. Könnte sein, dass hier jemand sehr pingelich war!? 🤔 Was für ein Schockmoment, aber zum Glück konnten wir noch etwas umpacken und diverse Sachen wegschmeißen. Die Shampoos mussten dran glauben.
Mit ca. 40 min Verspätung starteten wir dann in Richtung Moskau.



Auf dem Flug gab es leckeres Essen, was uns vielleicht später zum Verhängnis wurde.


Denn als wir mit dem Shuttlebus zu dem Flieger nach Dresden gebracht wurden, wurde Carina urplötzlich übel und schwindelig. Im Flieger angekommen, wurde auf einmal auch Hendrik schlecht. Und es wurde nicht besser. 2,5 h qualvoller Flug mit Essensgeruch. 🤢🤪🌋😳 Was für ein tolles Erlebnis…NICHT. Hendrik holte noch schnell das Auto, was erwartungsgemäß ca. 3 mal abgewürgt wurde und selbst beim Fahren zu Aussetzern führte. Nein nicht die Übelkeit war Schuld, stattdessen eher dass man 3 Wochen mit einem LKW-artigen Land Cruiser durch die Gegend gefahren ist und aus jeder Lebenslage und in jedem Gang noch Vortrieb bekam.
Schlussendlich hatten wir uns als grönenden Abschluss wohl einen Magen-Darm-Infekt, Norovirus oder eine hässliche Lebensmittelvergiftung geholt, welche uns dann noch fast eine Woche begleitete.
Als schwacher Trost blieb uns jetzt wenigstens ein bisschen mehr Zeit wieder an die deutsche Uhrzeit zu gewöhnen. Wir konnten in den folgenden Tagen das Erlebte verarbeiten, denn das Bett und die Couch hielten uns in ihrem Bann.
Somit geht unser Blog für diese Reise final zu Ende. Doch all die Bilder in unserem Blog, auf unseren Speicherkarten und vor allem in unserem Kopf bleiben unvergesslich. Es ist einzigartig so ein tolles Land zu besuchen. Ich kann nur jedem wärmstens empfehlen, sei es geführt oder auf eigene Faust, fahrt, fliegt oder lauft in die Mongolei. Es ist einzigartig! Wir werden sicher irgendwann wiederkommen. Alles Gute euch, bis zur nächsten Reise!
LIEBE GRÜßE EURE CARINA UND EUER HENDRIK

Das war ein sehr schöner nachvollziehbarer Erlebnisbericht. Dieser Urlaub bleibt sicherlich immer in Erinnerung. B&C Papi
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