Nun Vorwärts in den Norden

Den Morgen des 6. Tages 22.08.2019 genossen wir noch nahe der Flaming Cliffs.Nun geht es weiter Richtung Norden gehen. Unser nächstes Ziel ist das Ongij- Kloster. Mit schlappen 169 km ein Kinderspiel… denkste!?

Auch diese Tour ging wieder zu 100% offroad durchs nirgendwo. Vorbei an ausgetrockneten Seen, ausgetrockneten Tümpeln durch ausgetrockneten Pfützen und ach ja und an ausgetrockneten Flüssen. Es war staubtrocken im wahrsten Sinne des Wortes. Doch überraschender Weise erreichten wir schon nachmittags das Ongij-Kloster. Und das tollste war, es lag an einem Fluss, der NICHT ausgetrocknet war. Gleich neben dem Kloster gab es zwei sehr schöne Touristencamps und an den Ufern des Flusses, die grün und mit Bäumen geschmückt waren, war dies unsere erste Oase, die wir nach den staubigen trocknen Tagen im Süden erlebten. Zahlreiche mongolische Familien samt Kleinbussen und Kannistern genossen das warme Nass. Die Kinder und Erwachsenen badeten im glasklaren Gebirgsfluss. So freudig und entspannt haben wir bis jetzt noch keine Mongolen erlebt.Wir schlossen uns dem Badespaß an und nutzten das Gewässer auch für uns, denn der Staub der Wüste ist wahrhaftig überall.
Zum krönenden Abschluss des Tages haben wir eine wunderschönen Ausflug ins Kloster gemacht und konnten nur ahnen wie es vor hunderten Jahren mit über 1000 Mönchen hier zugegangen ist.Unser Nachtlager schlug wir unweit des Klosters am Wasser auf und genossen die Abendsonne mit Wäschewaschen und Brotbacken bis in die Nacht.Das Ginghes Khan Brot!

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