Relaxing Time und Sonnenkraft

Der 18. Tag, den 03.09.2019, haben wir uns ja erfolgreich herausgearbeitet und jetzt folgt der Lohn. Nichts tun. Wir blieben noch völlig froh von unseren Erlebnissen von gestern an unserem Stellplatz und erkundeten nach einem ausgiebigen Frühstück die Gegend zu Fuß.

Wir erklommen einen kleinen Berg der ca 3km abseits des Klosters war und an welchem weitere kleine Gebetsaltare standen. Dann ging es noch etwas durch einen herrlichen Birkenwald. Nach 5km und ca 1,5 Stunden später kamen wir wieder am Lager an und machten ausgiebig Mittagspause.

Unter anderem war es Zeit, mal wieder etwas für den Block zu tun. Hier ein Einblick hinter die Kulissen.

Sie sehen das Schnitt und Schreiberstudio bei viel Sonne.😎 Heute war es echt warm, um die 33 Grad und kaum ein Lüftchen ging. Da hieß es Sonne tanken und nutzen, also unsere Campingduschen voll aufladen. Wie soll das gehen fragt ihr euch. Ganz einfach kaltes Bachwasser rein in den Beutel. Beutel in die Sonne legen und Schuwupp hat man nach 2-3 Stunden einen super warmen Duschvorgang. Was das erste Mal diesen Urlaub ist. Denn sonst war der Erwärmungsversuch immer jeh von Wolken vereitelt wurden und wir mussten auf den Gaskocherzusatzheizvorgang greifen.

Am Nachmittag ging es nochmal Richtung Kloster und es galt noch ein paar heilige Treppen zu erklimmen und im Uhrzeigersinn um die Monumente zu laufen, denn das soll schließlich Glück bringen.

Gerade zur richtigen Zeit konnten wir schöne Bilder mit nur ein paar Wolken und Sonne schießen, bevor es dann auf dem Rückweg etwas zuzog. Die Nacht begann zunächst unspektakulär bis auf die fernen Wetterleuchten, die alle Bergmassive um uns herum erleuchteten. Wir hofften, das soll mal schön da bleiben und Donner wollen wir gar nicht erst hören. Was soll ich sagen, es blieb bei der Hoffung. Den ersten Teil der Nacht haben wir kaum ein Auge zu bekommen, weil der Wind so heftig war, dass das ganze Auto samt Dachzelt immer wackelte und das Dachzelt heftige Geräusche machte. Schon mit dem Schaukeln abgefunden, machte sich um 3 Uhr mit einem lauten Knall der Gott Tengrij bei uns vorstellig, denn es heißt, wenn Gewitter ist, ist er zornig!

Glaubt ihr nicht? So ist es!

Denn es hat so heftig geknallt, das wir fluchtartig das Dachzelt verließen und uns ins Auto verkrochen haben. Die nächsten Stunden versuchten wir dort etwas Schlaf zu finden. Gegen 7 Uhr des nächsten Tages ging es wieder ins Dachzelt und wir schliefen bis 10 Uhr.

Dann kann der nächste Tag ja kommen🙈 🌩⚡

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