Wir können das Ziel schon fast sehen

Mongolische Musik

Auf geht es nun auf das letzte Teilstück unserer Reise. Wir haben schon so viele unvorstellbar verschiedene Seiten der Mongolei kennengelernt und es wird noch mindestens eine weitere Seite hinzukommen. Das wird Ulan Bator werden. Doch bis es soweit ist, muss natürlich noch etwas Wegstrecke zurückgelegt werden. Unsere Strecke führte uns zunächst vom Kloster ca. 35 km offroad zurück zur Hauptstraße.

Von dort aus ging es schonend asphaltiert Richtung Darchan. Wir wogen uns in Sicherheit und freuten uns, dass die letzten Tage nur noch Asphalt sind und wir zügig bis nach Ulan Bator kommen. Darchan ist schließlich die dritt größte Stadt in der Mongolei und ein wichtiges Industriegebiet. Nichts schlimmes ahnend hörte die Straße kurz vor dem Ort auf und dann ging es parallel zur transmongolischen Eisenbahn auf der Umleitungsstrecke offroad durch die mongolische Weite🙈. Der ein oder andere Pfad führte aber selbst uns an die Grenzen des Machbaren, was das Fahrzeug angeht.

Irgendwann führte uns die Umleitung vorbei an einem Bahnhof und wir sahen unseren ersten mongolischen Zug. Vielleicht sogar die Transsibirische Eisenbahn.

Lasst euch sagen wir brauchen uns wirklich nicht annähernd über irgendwelche Straßen bei uns aufregen. Es ist zu 99,9% besser wie hier. Noch schnell einen Snackfisch am Wegesrand geholt, der übrigens eine sehr willkommene Abwechslung zu unserem sonstigen Essen war. Lecker frisch geräucherter Fisch.

Goldwaschstraße mit Jurte. Sowas kam uns auch sehr oft entgegen und lässt nur erahnen, dass hier in der Mongolei noch viele Schätze lagern.So fuhren wir bis zum frühen Abend und suchten uns auf einem schönen Hügel nahe der Straße ein Nachtlager. Wir kochten und bruzelten uns was leckeres aus dem gekauften Fisch und den Restbeständen ( die immer noch echt beachtlich waren ).

TAG 20, der 05.09.2019. Wir sortieren all die Dinge aus, die wir definitv nicht mehr benötigen würden und ließen sie an einer Jurte bei zwei jüngeren Mongolen. Die waren sehr erfreut und amüsierten sich der neu gewonnenen Faltstühle und der riesen Box voll mit Essen und Sonstigem.

Also auf geht’s auf die letzten 150km bis nach Ulan Bator. Offroad versteht sich. Entsprechend dafür gibt es natürlich auch adaptierte Polizeifahrzeuge und waschechte Mongolen!( Die Polizisten waren gerade auf dem Weg zum Haarewaschen😉)

Die Straße bestand wirklich bis kurz vor dem Ortseingang Ulan Bator nur aus Schotter, Sand und Schlaglöchern. Man sollte eine neue Vegetationsform neben Wüsten, Wäldern und Meeren einführen, sollte es „die gemeine Schlaglochpiste“ noch nicht geben.Und da ist sie, nun die große Stadt.

Ein Nachtrag noch. Am Abend bevor es zu diesem leckeren Abendessen ging haben wir uns noch eine Cultural Show angesehen. Das Ensemble Tumen Ekh hat uns kulturell in Tanz, Gesang und die moderne Mongolei mitgenommen. Klickt ganz oben auf den Sound damit ihr etwas Ton zur Untermalung habt.

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